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März 2020 in Mülheim an der Ruhr

"Tabak, Shisha und Co. - Methoden zur Prävention"

Workshop
Datum:
23. März 2020
Ort:
Mülheim an der Ruhr
Kosten:
20,00 Euro inkl. Materialien und Verpflegung
Treffpunkt:
ginko Stiftung für Prävention Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW Kaiserstr. 90 45468 Mülheim an der Ruhr
Referentin:
Yvonne Michel, Dipl.-Sozpäd, Fachkraft Suchtprävention
Veranstalter:
"Leben ohne Qualm"
Leitung:
Karin Franke
Kontakt:
ginko Stiftung für Prävention Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW Kaiserstr. 90 45468 Mülheim an der Ruhr,
Tel.: 0208 30069-32
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In den letzten Jahren gibt es - dank vielfältiger Präventionsmaßnahmen – einen erfreulichen Trend zum Nichtrauchen bei Kindern und Jugendlichen. Aktuell rauchen rund 6,6 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren (BZgA 2018). 2001 waren es hingegen noch 27,5 Prozent. Diesen Trend gilt es nachhaltig zu stärken. Neben den Eltern sind insbesondere Erziehungseinrichtungen, aber auch Jugendeinrichtungen und Schulen aufgefordert, Heranwachsende dabei zu unterstützen, eine positive Haltung zum Nichtrauchen zu entwickeln.

Für Mitarbeitende in den Einrichtungen bedeutet dies meistens eine Herausforderung, da die Anlässe für die Thematisierung des Rauchens meist Verstöße gegen die Rauchregeln bzw. Sanktionierungen sind. Mit dem Workshop möchten wir Ihnen eine Bandbreite von Methoden vorstellen, die einen unterhaltsamen und spielerischen Einstieg in das Thema "Tabakrauchen", "Shisha-Rauchen" und "Dampfen" ermöglichen.

Ziel des Workshops ist es, für Fragen zu Gesundheit und Abhängigkeit zu sensibilisieren. Vermittelt wird dabei Informatives zum Thema "Tabakrauchen", "Shisha-Rauchen" und "Dampfen" (E-Zigaretten) sowie das damit verbundene Thema "Sucht und Abhängigkeit". Ansätze zur Gesundheitsförderung und Tabakprävention werden aufgezeigt.

Die Methoden werden im Workshop theoretisch vorgespielt, praktisch ausprobiert und gemeinsam reflektiert. Sie sind variabel einsetzbar und eignen sich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Setting Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule. Flankierend zu den bestehenden strukturellen Maßnahmen zum Nichtraucherschutz in den Einrichtungen (Rauchverbotsregeln, Belohnungssysteme u.a.) sind die Methoden geeignet, das Nichtrauchen in Erziehungs- und Jugendhilfe sowie im schulischen Kontext nachhaltig zu fördern.